Die verhaltensökonomische Perspektive auf die Coronakrise

In Zeiten von Covid-19, die zu starken Einschränkungen für die wirtschaftliche Aktivität führt, interessieren die Öffentlichkeit und die Politik vor allem die Frage: Wie hoch sind die wirtschaftlichen Kosten? Die Verhaltensökonomie scheint in einer solchen Krise vordergründig weniger relevant. Doch eine solche Einschätzung ist falsch. Hier wird der Beitrag der Verhaltensökonomie zur Krise diskutiert.

Alternative Wege aus der Arbeitslosigkeit

Langzeitarbeitslosigkeit ist eine Herausforderung. Gerade für die Betroffenenen. Forschungserkenntnisse aus der Psychologie und Verhaltensökonomie haben gezeigt, dass Arbeitslose, insbesondere jene, welche langfristig davon betroffen sind, „anders“ ticken. Maßgeschneiderte Programme, die auf Verhaltensänderungen abzielen, können möglicherweise einen wertvollen Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit leisten.

Wird Julia Pichler öfters zum Bewerbungsgespräch eingeladen als Omolare Adebayo?

Viele Studien der letzten Jahre konnten zeigen, dass es einschlägige Diskriminierung aufgrund von Herkunft auf dem europäischen sowie internationalen Arbeitsmarkt gibt. Jedoch ist diese Diskriminierung nicht immer offen, sondern passiert oft verdeckt. Gibt es eine Möglichkeit diese Art der Diskriminierung mit Hilfe der Verhaltensökonomie zu analysieren und zu vermindern?